Die Kirche

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Glaubensgrundsätze

Es gibt nur einen Gott, das höchste aller Wesen, den Allmächtigen, und durch seine Machtfülle existiert er stets gleichzeitig immer in drei Versionen seiner selbst: Der Vater, der Sohn und der heilige Geist. Alle drei sind eine Einheit und dennoch getrennt. Gott ist der Schöpfer des Universums und der Menschen, die er nach seinem Ebenbild erschuf. Das Opfer und die Erlösung des Messias Abel ist das fleischgewordene Sinnbild für Gottes Liebe gegenüber den Menschen, jener Rasse der er das größte Geschenk von allen machte: den freien Willen. Jeder Mensch hat die Möglichkeit für die Zeit nach dem Tode sich einen Platz im Himmel zu sichern. Hierzu muss er den Christlichen Tugenden von Barmherzigkeit, Güte und Vergebung folgen.

Die Menschheit ist das erwählte Volk Gottes. Im Gegenzug ist es die Pflicht der Menschen seinen Glauben zu bewahren und gegen all das vorzugehen was ihn oder den Glauben gefährdet oder bedroht. Zur Not auch mit Waffengewalt oder läuterndem Feuer.

Der Ursprung des Bösen ist im christlichen Glauben eine einzige Entität, auch wenn diese auf mehrere Namen hört. Satan, Luzifer, Beelzebub oder auch Teufel sind alles Namen unter denen man den Prinz der Lügen kennt. Luzifer ist der Erzfeind und Herr der Unterwelt. Einst war er der schönste aller Engel, lehnte sich aber aus Arroganz und Stolz gegen den Schöpfer auf und wurde deshalb aus dem Himmel vertrieben. Voller Zorn ernannte er sich selber zum Fürsten der Unterwelt und versammelte andere gefallene Engel und dunkle Geister um sich. Da er die Seelen der Menschen vor Gott nicht einfach stehlen kann, verlässt er sich auf deren freien Willen und flüstert ihnen süße Versprechungen ins Ohr und gewährt ihnen dunkle Mächte, so dass sie sich ihm freiwillig hingeben. Grundsätzlich sind alle Hexer, Psioniker und Menschen mit sonstigen übernatürlichen Fähigkeiten Diener des Teufels und qualifiziert selber zu Dämonen zu werden.
Die Kirche hat viele heidnische Götter als Aspekte des Teufels oder Dämonen gebrandmarkt und verurteilt. Hierunter fallen Götzen wie Gaira, Zemial, Jedah, Fenrisulf oder Skule, aber auch Jihamath wird gerne als Dämon oder Teufel bezeichnet. Die Inquisition hat die Erlaubnis jegliche Art von Teufelsanbetung sofort anzuklagen und zu richten. Oftmals erfolgt dies auch bei aufgegriffenen Zauberern recht schnell. Die Strafe dafür ist in der Regel der Tod auf dem Scheiterhaufen.

Für die Kirche sind übernatürliche Kräfte ein Zeichen des Bösen. Es sind dunkle Mächte die der Teufel den Menschen schenkt um sie zu korrumpieren und ihre Herzen auszuhöhlen. Aus Sicht der Kirche ist das Nutzen dieser Mächte der Aspekt der Menschen in Dämonen verwandelt. Per Definition ist jede Person mit übernatürlichen Fähigkeiten ein Kind des Teufels und der Versuchung erlegen, seine Seele im Austausch für Macht hingegeben zu haben. Am schändlichsten aber sind Hexer und Beschwörer, da man diese Künste regelrecht studiert haben muss und somit von vornherein die Absicht hat, Böses zu tun.
Die Quelle dieser Kräfte aber sind die Dämonen die die Menschheit in die Dunkelheit zerren wollen. Da Gott den Menschen jedoch einen freien Willen gab, hat jeder Mensch selbst die Wahl, welchen Weg er einschlägt. Erst Luzifer hat den Menschen die Hexerei gezeigt.
Die eigentliche List dieser Kräfte ist es, dass viele Menschen sie erlernen um Gutes zu tun, aber dennoch: basierend auf der Herkunft dieser Kräfte wird ihre Seele nach und nach korrumpiert und sie sind dazu verdammt irgendwann diese Kräfte zum Schaden anderer einzusetzen. Auch wenn einige gelehrte Köpfe dies hinter vorgehaltener Hand dementieren würden, so gibt die Geschichte der Kirche Recht: Die meisten Tragödien in der Geschichte der Menschheit basierten im Kern auf dem Einsatz übernatürlicher Kräfte, und so ist es nicht verwunderlich, dass die meisten Gläubigen diesem Grundsatz ohne zu zögern zustimmen.
In Seltenen Fällen jedoch gewährt Gott Menschen himmlische Kräfte. Solche Menschen werden oft zu Heiligen ernannt und ihre Taten als Wunder bezeichnet. Jedoch ist ihr Vorkommen wesentlich seltener als dass finstere Kräfte am Werk sind. Der Unterschied solch himmlischer Gaben zu den Geschenken der Hölle ist, dass die Seele rein und unbefleckt bleibt. Natürlich ist es für das ungeschulte Auge nicht zu erkennen, ob bei einer Tat göttliche oder dämonische Kräfte am Werk sind und so führt die Kirche stets wenn ein Wunder gemeldet wird, genaue Untersuchungen an dem Verursachenden durch, um heraus zu finden, ob es sich bei der Person wirklich um jemanden mit Gottes Segen handelt. Sollte die Untersuchung zu dme Schluss gelangen, dass es sich bei den Kräften nicht um Dämonische handelt, wird die Person offen zu einem Heiligen erklärt und erhält die Erlaubnis ihre Kräfte in der Öffentlichkeit und zu deren Gunsten auszuüben. Diese göttlichen Gaben sind die Erklärung für die Kräfte, welche die Hohen Inquisitoren (die besonders oft gesegnet zu sein scheinen) und einigen Mitgliedern diverser kirchlicher oder kaiserlicher Orden an den Tag legen.

Symboliken

Die Christliche Kirche ist stark von Symbolik geprägt und besitzt für fast alle Zweige des Glaubens ein eigenes Symbol. Dennoch ist das universelle Zeichen das Kreuz. Es steht als Sinnbild für Abels Leiden und den Weg zur Erlösung. Ebenfalls einen zentralen Punkt im Glauben besitzt die Bibel. Jenes Buch, dass von einigen der Apostel verfasst wurde und den Lebensweg und Handlungen des Messias beschreibt.

Strömungen und Glaubensrichtungen

Im Laufe der Zeit haben sich mehrere Auslegungen der christlichen Lehre offenbart und sich zu ganze Strömungen verstärkt hat. Alle sind nach wie vor Teile der Kirche aber unterschiedliche Facetten des Glaubens. Es gibt drei große Strömungen:

Die Liberalen glauben, dass auch wenn das Christentum die einzig wahre Religion ist die Kirche kein Recht hat den Glauben dem Volk aufzudrängen, da es den freien Willen beschränkt den Gott den Menschen schenkte. Die Kirche soll vielmehr den Weg zeigen und leiten, mit offenen Türen jeden empfangen der dies möchte. Die Anhänger dieser Linie sind sehr froh über das jüngste Edikt der Religionsfreiheit und der Unterstützung durch Kaiserin Elisabeta.

Die Erlöser hingegen glauben dass die Rückkehr des Messias nahe ist, und man schon bald wieder seinen Worten und Lehren lauschen kann. Allerdings wird Abel erst wieder erscheinen wenn es keinen Ungläubigen auf Gaïa mehr gibt. Diese Gruppe ist wohl die radikalste und dank ihrem Glauben auch aktive Agitatoren, wenn es darum geht renegate Provinzen wie Kushistan zurückzuerobern und erneut den wahren Glauben zu bringen.

Die Animisten schlussendlich glauben, dass nur der wahre Glaube von Nöten ist um Erlösung zu finden, egal welche guten oder schlechten Taten man vollbringt. Dieser Glaube ist vor allem in der Handelsküste weit verbreitet.

Riten und Sakramente

  • Taufe
  • Hochzeit
  • Begräbnis

Engel und Dämonen

Der Engelsglaube wiederum ist kein offizieller Bestandteil der christlichen Kirchendoktrin, aber dennoch so weit verbreitet, dass er allgemein akzeptiert ist. Nach diesem Glauben greift Gott nicht persönlich in das Weltgeschehen ein, sondern schickt seine Engel, um der Menschheit zu helfen (oder stattet Menschen mit besonderen Kräften aus, siehe ‘Heilige’). Hierbei gibt es eine Hierachie der Engel, die sich jedoch oft – je nach Fürstentum – ein wenig anders darstellt. Allgemein einig ist man sich in der Regel nur über die Erz- und Todesengel.

Dämonen wiederum sind eine ganz andere Sache: Da der Teufel, als Gegenspieler Gottes, aktiv in das Weltgeschehen eingreift – zum Beispiel in dem er Menschen mit bösen magischen Kräften in Versuchung führt – ist es nur natürlich zu glauben, dass er verschiedene Diener hat, die meist verborgen auf Gaia wandeln.

Der Christliche Glaube kennt keinen Gott neben dem Ihrigen. Dennoch kennt die Kirche fremde Götzen und Religionen von Heiden oder aus Zeiten vor dem Messias. Die Kirche kennt für diese Götzen den Begriff der falschen Idole, und einige davon werden auch heutzutage noch von Sekten und Heiden angebetet.
Auch wenn die Kirche diesen Glauben verboten hat, so hat doch die Inquisition keine Befugnisse gegen solche Kulte vorzugehen und ihre Mitglieder müssen auch in der Regel nicht die Todesstrafe fürchten. Sie werden eher als unwissende und zurückgebliebene Kinder behandelt die man ermahnen und tadeln müsste.
Während der Zeit der christlichen Expansion wurden viele Bräuche und Traditionen anderer Kulte übernommen und viele der alten Götter zu Heiligen und Engeln des einzig wahren Gottes erklärt.

Erzengel

  • Mikael (weiblich, soll Gott am ähnlichsten sein) – steht für Hoffnung, Licht und “das Gute” – wird oftmals mit einem Speer abgebildet
  • Uriel (männlich) – steht für Freiheit -
  • Gabriel (weiblich) – steht für die Natur, das Legen und das Wachstum -
  • Rafael (weiblich) – steht für Liebe, Kunst und Hingabe, für Frieden und Gemeinschaft -
  • Azrael (weiblich) – widmet sich der Bekämpfung des Bösen. – wird oftmals mit einem Schwert abgebildet
  • Barakiel (weiblich) – steht für … -
  • Edamiel (weiblich) – steht für die Leere und den Verlust; hält sich meist im Hintergrund auf -

Todesengel

  • Ashriel (weiblich) – der Engel des Todes – dargestellt mit weißen Haaren, einer Sense und mit Krähen
  • Sheol (weiblich) – Inkarnation des Todes und himmlische Richterin – wird als schwarzhaarige Frau mit Knochenflügeln, Schwert und Waage dargestellt
  • Apollion (weiblich) – Vollstreckerin des Himmels – dargestellt als kleines Mädchen mit goldenen Augen, die mit ihrer Schere den Lebensfaden aller Wesen durchtrennen kann

Heilige

In Seltenen Fällen jedoch gewährt Gott Menschen himmlische Kräfte. Solche Menschen werden oft zu Heiligen ernannt und ihre Taten als Wunder bezeichnet. Jedoch ist ihr Vorkommen wesentlich seltener als dass finstere Kräfte am Werk sind. Der Unterschied solch himmlischer Gaben zu den Geschenken der Hölle ist, dass die Seele rein und unbefleckt bleibt. Natürlich ist es für das ungeschulte Auge nicht zu erkennen ob bei einer Tat göttliche oder dämonische Kräfte am Werk sind und so führt die Kirche stets wenn ein Wunder gemeldet wird genaue Untersuchungen an dem Verursachenden durch um heraus zu finden ob es sich bei der Person wirklich um jemanden mit Gottes Segen handelt. Sollte die Untersuchung dazu führen dass es sich bei den Kräften um nichts Dämonisches handelt wird die Person offen zu einem Heiligen erklärt und erhält die Erlaubnis ihre Kräfte in der Öffentlichkeit und zu deren Gunsten auszuüben. Diese göttlichen Gaben sind die Rechtfertigung für die Kräfte, welche die Hohen Inquisitoren und einigen Mitgliedern diverser kirchlicher oder kaiserlicher Orden an den Tag legen.

Organisation

Die Inquisition

Die Inquisition ist eine Organisation der Kirche, die streng genommen direkt dem obersten Erzbischof untersteht und deren Aufgabe es ist, gegen das Böse in der Welt vorzugehen. Sie hat die Erlaubnis jegliche Art von Teufelsanbetung sofort anzuklagen und zu richten. Oftmals erfolgt dies auch bei aufgegriffenen Zauberern recht schnell. Die Strafe dafür ist in der Regel der Tod auf dem Scheiterhaufen.

Auch wenn die Kirche heidnische Religionen verboten hat, so hat die Inquisition keine Befugnisse gegen solche Kulte vorzugehen und ihre Mitglieder müssen auch in der Regel nicht die Todesstrafe fürchten. Sie werden eher als unwissende und zurückgebliebene Kinder behandelt die man ermahnen und tadeln müsste.

Die Inquisition nimmt oft Waisen bei sich auf, um sie zu guten Christenmenschen und treuen Dienern der Kirche auszubilden. Aus ihren Reihen stammen die meisten Inquisitoren, sind sie doch fest im Glauben und von Kindesbeinen an gut ausgebildet.

Geschichte

Die Kirche von Abel war in den letzten 700 Jahren die einzige offizielle religiöse Institution und wird von den meisten Menschen auch heute noch nur als „die Kirche“ betitelt. Ihr Ziel ist es den Glauben des Messias zu verbreiten und zu bewahren, übernimmt aber auch viele weitere Aufgaben im sozialen Leben der Menschen. So ist sie verantwortlich für die Gründung der meisten Krankenhäuser und Waisenheime, unterstützt aber auch aktiv die Armen und Bedürftigen.
Auch wenn die Kirche persönlich noch vom Messias gegründet wurde, erhielt sie ihre Vormachtstellung erst im heiligen Kaiserreich von Abel. Seit der Regentschaft Zhorne Giovannis ist ihr Ansehen und ihre Machtfülle stetig gestiegen bis sie heutzutage eine der mächtigsten Organisationen der bekannten Welt geworden ist.
Ihre primäre Finanzquelle ist der zehnt den jeder Bürger entrichtet, zu dem noch Spenden und Kollekte der einzelnen Gemeinden kommen.

Wichtige Örtlichkeiten

Erzengel, Hauptstadt des Reich Abels

Erzengel ist die Hauptstat des Kaiserreiches und als solche der Ort, an dem der Kaiserliche Palast steht. Da der Kaiser auch gleichzeitig das formale Oberhaupt der Kirche darstellt, ist Erzengel somit auch der Sitz des Kirchenoberhaupts.

Albidion, die gesegnete Stadt

Albidion ist der (derzeitige) Sitz des Obersten Erzbischoff und de facto aktueller Verwaltungssitz der Kirche. Dies rührt vor Allem auch daher, dass der derzeitige Oberste Erzbischoff – wie viele Kirchenmänner – Elisabetta nicht als Kaiserin anerkennt und somit die Kirchenleitung interimsweise übernahm

Wichtige Personen

Oberste Erzbischöfe

  • Oberster Erzbischof Magnus, derzeitiger Führer der Kirche
  • Eljared, Magnus Amtsvorgängerin und erste Frau auf dem Heiligen Stuhl, eingesetzt durch

Die Zwölf Apostel

Die Apostel waren die engsten Jünger des Messias, die nach seinem Tod seinen Traum weiter führten. Sie waren ebenfalls einige der mächtigsten Personen ihrer Zeit und besaßen Fähigkeiten die denen eines normalen Menschen überlegen waren. Die Kirche proklamiert seit jeher, dass sie die Kräfte von Abel selber gewährt bekamen. Jeder Apostel ist einem der 12 Sternzeichen gleichgesetzt

  • Pietro Giovanni – Die Krone der Kirche
    Pietro war der größte der Apostel und der erste Jünger des Messias. Pietro war der Hauptmann eines kleinen Regiments als er auf den Jungen namens Abel traf und war fasziniert von den Worten des Jungen. Seit dem gab er alles für diesen neuen Traum. Pietro war der engste Vertraute von Abel und als dieser starb wurde er auch der neue Führer der Apostel und regierte das größte der 11 heiligen Königreiche und starb im Alter von 157 jahrenPietro ist der Schutzpatron der Kirche und sein Sternzeichen ist der Widder.
  • Felix Magda – Gottes Lächeln
    Felix war ein Aristokrat der all sein hab und Gut an die Armen verschenkte um diesen zu helfen. Als er nichts mehr besaß reiste er als Bettler von Ort zu Ort, stets ein Lächeln auf den Lippen. Eines tages lief er Abel über den Weg, welcher ihn mit einem Lächeln ansprach, dass er seine Hilfe benötigen würde. So schloss sich Felix dem Messias an und tat alles in seiner Macht um jenen die litten ihr Leid erträglich zu machen.Sein heiliges Reich war zwar kein großes, dennoch war er einer der beliebtesten Monarchen und starb im Alter von 83 Jahren so wie er lebte. Mit einem Lächeln auf den Lippen. Felix ist der Schutzpatron der Bettler und Armen steht aber auch für barmherzige und mildtätige Handlungen. Sein Sternzeichen ist der Schütze.
  • Nathaniel – Der Erleuchtete
    Bevor Nathaniel dem Erlöser begegnete war er einer der größten Hexer seiner Zeit. Getrieben von Macht und Gier tat er viele Gräueltaten und stand den Lehren Abels ablehnend gegenüber. Erst ein persönliches Treffen zeigte Nathaniel all seine Sünden auf, welcher vor Abel auf die Knie ging um seine gerechte Strafe zu erhalten. Abel jedoch nahm nur seine Hand, erlöste ihn von all seinen Sünden und nahm ihn als Apostel an. Als König zeigte Nathaniel große Weisheit und half seinen Bürgern das Leben zu erleichtern wo es nur ging. Von allen Aposteln lebte er am längsten und starb im Alter von 293 Jahren als Rah persönlich ihn ermordete. Eine der größten religiösen Diskussionen drehen sich um seine übernatürlichen Fähigkeiten und ob er diese nach seiner Läuterung noch nutzte oder ob er von Gott neue erhalten hat, die er für den Messias einsetzte. Nathaniel steht für Buße und Vergebung, sein Sternzeichen sind die Fische.
  • Adrian Magdallis – Der Monarch
    Adrian war ein wichtiger König seiner Zeit und ein glühender Anhänger der Lehren des Messias, er nahm auch alles in Kauf nur um Abel auf dessen Reisen begleiten zu können, und nutzte Christus auch als Berater für seine Regierungsangelegenheiten. Als Christus starb kehrte Adrian in sein Königreich zurück und bewahrte dort Abels Erbe für seine Untertanen. Adrian ist der Schutzpatron der Monarchen und Aristokraten. Sein Sternzeichen ist die Waage.
  • Saulo – Der Täufer
    Saulo war der letzte Apostel der sich Abel anschloss und dennoch ist er der Bekannteste, da er Abel den namen Christi gab und als Sohn Gottes verkündete. Ursprünglich war er Hohepriester des Anzus (eines der falschen Idole), wurde aber einer der engsten Anhänger des Messias nach dem dieser Fenrisulf, den Zerstörer vernichtete. Saulo war immer eine rätselhafte Person unter den Aposteln und seine Motive blieben stets ein tiefes Geheimnis. Mit der Gründung der 11 heiligen Königreiche stürzte er sich voller Eifer in die Aufgaben als König und wurde von seinem Volk ebenso geliebt, wie von jenen verachtet die noch dem alten Glauben anhingen. Als er mit 82 Jahren spürte das sein Leben dem Ende nahe war, erklomm er allein den Gipfel der Welt und verschwand dort spurlos. Er ist der Schutzpatron der Priester und sein Sternzeichen ist der Wassermann.
  • Judiel von Dafne – Die Rose
    Judiel ist die einzige Frau unter den Aposteln und ein Faktor der zweifelsohne für viele Geistliche problematisch ist. Gebürtig aus Dafne war Judiel ein Paladin der auf einer diplomatischen Mission war um mit dem Messias zu verhandeln. Sie verbrachten wohl einen Tag unter vier Augen in dem ein Disput den anderen jagte, und am Ende des Tages entschloss sich Dafne den Messias zu begleiten und für ihn zu kämpfen. Nach Abels Kreuzigung kehrte sie nach Daphne zurück wo sie die erste heilige Königin von Daphne wurde. Allerdings verstarb sie recht jung und kinderlos, so dass ihre jüngere Schwester den Thron nach ihr bestieg. Ein Mythos besagt, dass Judiel heimlich in Abel verliebt war und er ihre Gefühle sogar erwiderte, aber angesichts der Lage und ihrer Positionen sie sich nie offen dazu bekennen durften. Die Kirche dementiert diese Legende vehement. Judiel ist die Schutzpatronin der Frauen und viele feministische Gruppen identifizieren sich mit ihr. Ihr Sternzeichen ist die Jungfrau.
  • Thanos Shetep – Die Waffe Gottes
    Thanos ist als der kriegerischste Apostel bekannt. Er war der einzige der Apostel der je im Zweikampf gegen den Messias antrat. Vor seiner Zeit als Apostel war Thanos ein Kämpfer der von Ort zu Ort reiste immer auf der Suche nach einem neuen Gegner. Als er von Abel erfuhr, suchte er ihn auf und forderte ihn heraus. Abel akzeptierte und gewann. Beeindruckt von Abels Macht schwor Thanos ihm die Treue und folgte ihm. Nach dem Tode des Messias vernachlässigte Thanos sein Königreich und konzentrierte sich auf seine Jagd nach Iscariot um ihn zur Rechenschaft zu ziehen. Von einer diese Jagden kehrte er nie wieder zurück. Niemand weiß was aus ihm wurde. Die meisten vermuten, dass er Iscariot fand und beide sich gegenseitig in einem finalen Kampf töteten. Einige radikalere Fraktionen jedoch vermuten dass er von den Anhängern Jihamaths ermordet wurde. Thanos ist der Schutzpatron der Krieger und Soldaten und sein Sternzeichen ist der Löwe.
  • Joachim Thurston – Der Schatzmeister
    Wie König Adrian war auch Joachim ein prominenter Aristokrat der Christus begleitete und ein treuer Anhänger war. Mit einem riesigen Vermögen ausgestattet und einem Händchen für Geld, begründete und verwaltete er die Finanzen der Kirche. Er starb mit 64 Jahren bei einem Schiffsunglück. Er ist der Schutzpatron der Arbeiter, Kaufleute und Fischer. Sein Sternzeichen ist der Steinbock.
  • Jared – Der Vollstrecker von Solomon
    Als die Lehren des Messias für einige Reiche zu gefährlich wurden, beauftragte das Reich von Solomon einen Mörder damit Abel aus dem Weg zu räumen. Dieser Meuchler war Jared. Doch als Jared Christus gegenüber stand war er nicht in der Lage ihn zu töten, sondern trat seinem Gefolge und seinen Aposteln bei. Unter den heiligen Königen war Jared als streng und erbarmungslos bekannt. Er starb unter ungeklärten Umständen als er knapp 50 Jahre alt war. Jared ist der düsterste der Apostel und der Schutzpatron der Inquisition und der göttlichen Strafe. Sein Sternzeichen ist der Skorpion.
  • Joshua Zed – Der Prophet
    Joashua Zed ist der wohl am stärksten verehrte Apostel. Zusammen mit seinem Bruder Julian waren sie zwei Sklaven im Reich Jehudah deren Eltern wegen ihrem Widerstand gegen die Magokratie ermordet wurden. Es existierte das Gerücht das Joshua in die Zukunft sehen konnte und prophezeite ständig die Ankunft des Messias. Dies führte dazu dass die Brüder immer wieder gefoltert wurden und ihre Peiniger drohten damit Joshua die Augen heraus zu reißen. Doch bevor es dazu kommen konnte überrannten die Truppen des Erlösers die Hauptstadt von Yehudah. Und Abel befreite die Brüder. Die Brüder schlossen sich seinem Gefolge voller Eifer an. Für viele gilt Joshua als der erste Vorkämpfer gegen das Übernatürliche und die Dunkelheit. Leider besaß er eine schlechte Gesundheit und starb schwach und krank im Alter von 26 Jahren, 3 Monate nach dem Tod von Abel. Er ist als das Auge Gottes bekannt und Schutzpatron der Märtyrer und Künstler. Sein Sternzeichen sind die Zwillinge.
  • Julian Zed – Der Bruder Joshuas
    Julian stand meistens im Schatten seines Bruders Joshua. Er folgte seinem Bruder als sich dieser dem Messias anschloss um ebenfalls das Wort des neuen Glaubens zu verbreiten und seinen Bruder zu beschützen. Er war stets ein Mann der Waffen und viele Geschichten berichten von seiner großen Geschicklichkeit auf dem Schlachtfeld wenn er an der Spitze der Armeen kämpfte. Als die Heiligen Königreiche gegründet wurden, verzichtete er erst auf seinen Anteil, wurde aber von seinem Bruder dazu verpflichtet einen Thron zu übernehmen, da er prophezeite dass sie sich nie wieder sehen würden, sobald sie einmal voneinander getrennt waren. Schnell zeigte sich, dass von allen 12 Aposteln Julian jener war der am besten für die Regentschaft gemacht war. Er starb im Alter von 62 eines natürlichen Todes. Er ist der Schutzpatron der Ausdauer, Loyalität und Treue. Gerade von Templern wird er hoch verehrt. Sein Sternzeichen ist der Stier.
  • Iscariot Sith – Der Verräter
    Die Schlange und der Unheilige Renegat sind nur einige der Beinamen unter denen Iscariot bekannt ist. Der Apostel der den Messias verraten hat wird von vielen nicht mal als einer der 12 anerkannt, da er diesen Respekt nicht verdient habe. Iscariots Ursprung ist ein Rätsel und Basis für vielerlei Spekulationen in der Kirche. Einige Historiker vermuten dass er der Sohn eines alten Götzen sei und somit Dämonenblut in seinen Adern hätte. Er soll auch ein Schüler der dunklen Künste gewesen sein, der Christus aufsuchte um von dessen Macht zu lernen, und wegen seines Talents ein Apostel wurde. Angeblich war es sein Drang nach Wissen und dem Wissen um die alte Technik Solomons die ihn zu dem Verrat verführte, da er im Gegenzug die 30 schwarzen Münzen erhielt die Kaiser Andromalius einst versteckte. Anschließend öffnete er ein Portal zwischen Leben und Tod um sich dort zu verstecken. Der Volksglaube sagt, dass Iscoriot bei einer Konfrontation mit Thanos Shetep starb, aber sein Erbe zuvor an seinen Sohn Amon weitergeben konnte, den Vater von Rah Sith. Iscoriot ist von niemandem der Schutzheilige. Allerhöchstens von Verrat und Betrug. Sein Sternzeichen ist der Krebs.

Die Kirche

Anima: Eternal War Dunam